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Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist….

…. So sagt ein Sprichwort. Aber wann ist es denn am Schönsten? Rückblickend gab es so viele schöne Momente, Ereignisse und Situationen in den nun fast 5 Jahren, die ich die Fußballer und Fußballerinnen des Jahrgangs 2012 als Trainerin begleitet habe.

Angefangen hat alles mit der Ballspielgruppe für vier- und fünfjährige Kinder. Da meinem Sohn aber der Sinn nach „echtem  Fußball“ stand, entstanden aus der großen Ballspielgruppe gleich zwei neue Minimannschaften, von denen ich die Kids des Jahrgangs 2012 als Trainerin begleiten durfte. 

 

Dieses tolle junge Team war immer eine ganz besondere Fußballmannschaft, denn obwohl anfangs nur 10, dann 11 Kinder in diesem Fußballteam gespielt haben, war die Trainingsbeteiligung immer super! Nur vereinzelt und dann auch begründet haben Kinder gefehlt. Das zeigt doch, wie viel Spaß und Freude alle am Training und Fußballspiel hatten und auch, dass die Eltern „voll dahinterstehen“. Das hat mich immer sehr erfreut und auch stolz gemacht. Danke dafür!

 

Ich erinnere mich gerne an unsere ersten Spiele, die wir dank hervorragender Techniker auf dem Platz (alle liefen fast  von Anfang an in die richtige Richtung…) nahezu alle problemlos gewonnen haben – zum Entsetzen manch anderer Trainer. Wir mussten allerdings auch feststellen, dass die Nachbarn am Teutoburger Wald eine harte Nuss waren und dass wir bei Temperaturen über 20  Grad auf Fußballturnieren nicht unsere Topform hatten (Pfingstturnier Niedermark….).

 

Bevor Corona ein Thema war, waren wir gern gesehene Gäste auf Turnieren und bei Freundschaftsspielen.  Leider konnten wir während der gesamten F-Jugend an keinem Turnier mit Übernachtungen im Zelt teilnehmen – es fiel ja alles aus. Diese Erfahrung hätte ich gerne noch mit den Kids geteilt. Aber vielleicht ist dies ja im kommenden Jahr noch möglich!

 

Als Trainerin war ich übrigens nicht lange alleine! Immer, wenn ich mal verhindert war, gab es Väter, die bereitwillig ausgeholfen haben. Schlussendlich kamen Waldemar und Frank hinzu, so dass wir ein tolles Trainerteam waren.

Aber nun hatte ich das Gefühl, dass die Jungs und Mädels ein wenig anderes „Input“ brauchen und ich mich besser anderen Dingen widme. Daher haben wir beim Saisonabschluss 20/21 auch meinen und Franks Abschied aus dem Trainerwesen „gefeiert“.

 

Im Rahmen von verschiedenen Spielstationen auf dem Platz und mit einem leckeren kleinen Buffet aller Eltern wurden wir feierlich verabschiedet.

 Mit einem lachenden und einem weinenden Auge …. Aber es war ja auch jetzt gerade am Schönsten, oder…??

 

Wir wünschen dem neuen Trainerteam Waldemar und Ansgar viel Freude an ihrer neuen/alten Aufgabe und hoffentlich genauso viele tolle, ereignisreiche und emotionale Erlebnisse wie wir sie hatten! Frank und ich bekommen dann künftig „unseren Herzinfarkt“ (natürlich nicht den schlimmen!) auf der Elterntribüne statt in der T rainerzone.

 

Auf in die neue Saison 2021/22!

 

Text: Kerstin Exner